Brandschutz

 


Brandschutz

Tag des Rauchmelders


An jedem Freitag, den 13. eines Jahres wird an den kleinen aber unverzichtbaren Lebensretter Rauchmelder erinnert. Im Jahr 2015 sind es drei dieser Rauchmeldertage, die darauf aufmerksam machen, dass jährlich bis zu 500 Menschen bei einem Wohnungsbrand ihr Leben verlieren. Tragödien, die eine Installation von Rauchmeldern verhindert.

Rauchmelder als Lebensretter

Der letzte Tag des Rauchmelders war Freitag, der 13. Februar. Noch zweimal in diesem Jahr, und zwar am 13. März und am 13. November, erinnern gezielte Aktivitäten an die lebensrettende Bedeutung dieser speziellen Melder. Denn jeder dieser kleinen installierten Lebensretter, der sich entsprechend der Rauchmelderpflicht in einer Wohnung oder einem Haus befindet, verringert das Risiko, einen Wohnungsbrand nicht zu überleben.

Zahlreiche Wohnungsbrände entstehen in der Nacht und werden von den schlafenden Bewohnern nicht oder zu spät bemerkt. Nur drei Atemzüge der mit hochgiftigen Brandrauch versetzten Atemluft können tödlich sein. Durch diese Gefahr liegt die Todesursache zu 95 % im Ersticken an den giftigen Rauchgasen. Leben, die durch die einfache und kostengünstige Maßnahme der Installation eines Rauchmelders jedes Jahr gerettet werden könnten.

 



Eigentum verpflichtet zur Installation von RauchwarnmeldernRauchmelderpflicht

Jeder Tag wird unter ein spezielles Motto gestellt. Für den 13. Februar galt das Motto "Eigentum verpflichtet". Denn trotz gesetzlicher Rauchmelderpflicht in 13 Bundesländern gibt es noch zahlreiche Wohnungen ohne Rauchmelder. Diese Verpflichtung gilt für vom Eigentümer bewohnte und vermietete Objekte.

Die Umsetzung der Rauchmelderpflicht in den einzelnen Bundesländern ist unterschiedlich geregelt. Für Berlin, Brandenburg und Sachsen erfolgt die Installation auf freiwilliger Basis. Anders in den Bundesländern Bremen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen, Saarland und Sachsen-Anhalt. Hier besteht für Neubauten die Verpflichtung der sofortigen Installation. Bestehende Immobilien müssen innerhalb der nächsten Jahre nachgerüstet werden. Eine absolute Rauchmelderpflicht für alle Immobilien gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz.

Vermieter für die Installation von Rauchwarnmeldern verantwortlich

Grundsätzlich müssen Eigentümer oder Vermieter die Vorgaben der Rauchmelderpflicht erfüllen und in den vorgegebenen Räumen zuverlässig funktionierende Geräte installieren. Die Verantwortung für diese im Ernstfall lebensrettende Maßnahme einschließlich der Funktionsgewährleistung und Wartung liegt in den Händen des Eigentümers einer Immobilie. Unabhängig davon, ob er sie selbst bewohnt oder vermietet. Eine Ausnahme stellt die Übertragung der Installationspflicht an den Mieter dar. In diesem Fall muss dieser Punkt eindeutig im Mietvertrag oder einem Zusatzvertrag festgelegt werden. Dies gilt ebenfalls für Wartungsarbeiten wie Funktionsüberprüfung und Batteriewechsel.

Die Geräte müssen in allen Kinder- und Schlafzimmern sowie in allen, an diese Räume angrenzenden, Fluren installiert werden. Detaillierte Informationen zur Anbringung sind in den Bauordnungen der Bundesländer zu finden.

  


 

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

 

Rauchmelder Funktionsweise


 

Nur zertifizierte Rauchmelder gewährleisten zuverlässigen Schutz beim Wohnungsbrand

Von größter Bedeutung ist die Qualität eines Rauchmelders. Diese wird durch offiziell anerkannte Zertifizierungsstellen bestätigt. In Deutschland handelt es sich um das VdS-Zertifikat, das auf jedem dieser Geräte die zuverlässige Funktion bestätigt. Kaufen Sie Ihrer Sicherheit zuliebe ausschließlich VdS-zertifizierte Rauchmelder. Günstige Qualitäts-Geräte ab EUR 7,90 finden Sie im Onlineshop unter lockstock.de. Funkrauchmelder bietet der Sicherheitsspezialist bereits ab EUR 34,90. So schützen Sie sich und Ihre Familie zuverlässig vor den tragischen Folgen, die ein Wohnungsbrand verursacht.

Achten Sie auf folgende Eigenschaften:

  • der Schalldruckpegel eines Rauchwarnmelders muss in 3 Metern Entfernung mindestens 85 dB(A) betragen
  • eine Funktionsüberprüfung des Melders muss z. B. mittels einer Testtaste möglich sein (Achtung: Gefahr vor bleibenden Hörschäden)
  • ein Warnsignal (Piepton) muss mindestens 30 Tage vorher wiederkehrend darauf hinweisen, dass die Batterie ausgetauscht werden muss
  • Rauch muss von allen Seiten in die Rauchmesskammer eindringen können - die Öffnungen dürfen nicht größer als 1,3 mm sein und müssen Schutz vor Insekten und Verschmutzung bieten

 


 

Vom Stand-Alone Gerät bis zur kombinierten Funk-Meldeanlage

Die Auswahl an Geräten ist enorm. Grundsätzlich können drei Varianten unterschieden werden:

  • Stand-Alone-Geräte
  • vernetzte Funkwarnmelder
  • vernetzte Funkwarnmelder in Verbindung mit einer Alarmanlage

Die drei Varianten bewegen sich in einem Preisbereich von ca. 8 Euro bis ca. 130 Euro.

Rauchmelder Varianten 

                              Stand-Alone Variante                                                                            vernetzbarer Funkmelder                                                                          vernetzbarer Funkmelder mit Anschluss an Alarmanlage

 

Die Variante mit Alarmanlage bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Zusätzlich zur Sicherung von Wohnung und Haus über Tür- und Fensterkontakte sowie Bewegungsmelder können die Rauchwarnmelder untereinander und mit der Zentrale verbunden werden. Bei einem Alarm lösen Melder und Zentrale nicht nur einen lokalen Alarm aus. Bei Verwendung mit einer SIM-Karte kann jede beliebige Telefonnummer vom System angewählt werden. Ein Feuer kann somit auch bei Abwesenheit umgehend bemerkt und entsprechend reagiert werden.

Zu den Produkten 

Love Your Life - Love Your Smokealarm